Porträt von Armin Meurer

Armin Meurer

Forst­sach­ver­ständiger mit Wohnsitz und Tätigkeitsschwerpunkt in Spangenberg im Schwalm-Eder-Kreis. Das Studium der Forst­wissenschaften an der TU Dresden in Tharandt wurde 2012 mit dem Bachelor abgeschlossen, die Abschluss­arbeit entstand an der Professur für Forst­einrichtung. Es folgte ein Jahr frei­beruflicher Aufnahme­tätigkeit für die Bundes­wald­inventur in Sachsen-Anhalt, danach der Master im selben Fach mit dem Schwerpunkt Management von Wald­ressourcen. Aus der Master-Arbeit ging eine 2024 in Frontiers in Forests and Global Change erschienene Studie zur Wachstums­reaktion alpiner Nadelbäume entlang eines Höhen­gradienten hervor.

An den Master schloss sich das Forst­referendariat in Niedersachsen an, abgeschlossen mit der Großen Forstlichen Staats­prüfung. Damit verbunden sind die Berufs­bezeichnung Assessor des Forst­dienstes und die Laufbahn­befähigung für den höheren Forst­dienst.

Mehrere Jahre wissenschaftliche Tätigkeit an den Hochschul­standorten Dresden und Göttingen, mit inhaltlichem Schwerpunkt auf den Wechselwirkungen zwischen Klima und Waldwachstum, der Standortsdynamik und der Inventur- und Monitoring-Methodik. Aus dieser Zeit stammen mehrere Veröffentlichungen, darunter ein 2025 in Discover Forests erschienener Übersichtsbeitrag zur Lagerung von Kalamitätsholz.

Methodik und Arbeitsweise

Was ich in den Forschungsjahren an Methodik gelernt habe, wende ich in den Aufträgen an: Stichproben­design und Qualitäts­sicherung bei Inventuren, dokumentierte Auswertungs­schritte in R oder Python bei der wissenschaftlichen Begleitung von Projekten. Für Gutachten heißt das ein offen gelegter Rechenweg, für naturschutzfachliche Aufgaben eine Erfassung im Gelände, die sich später nachvollziehen lässt.

Einzel­büro und Netzwerk

Siltropa ist als frei­berufliches Einzel­büro aufgestellt. Aufträge geringerer Größenordnung bearbeite ich eigenständig. Für umfangreichere Vorhaben ziehe ich Kolleginnen und Kollegen hinzu, aus Forst­betrieben und Forst­verwaltungen ebenso wie aus dem wissenschaftlichen Umfeld der Forschungsjahre; bei öffentlichen Ausschreibungen auch in Form einer Bieter­gemeinschaft. Aus Sicht des Auftraggebers bleibt es dabei bei einem Vertragsverhältnis mit einer Ansprechperson.

Wenn eine Aufgabe fachlich in eine andere Richtung geht oder außerhalb meines Einzugs­gebiets liegt, sage ich das vor der Beauftragung und vermittle weiter, statt den Auftrag anzunehmen und dann zu strecken.

Nordhessen, Deutschland und Europa

Für eine laufende Beförsterung ist räumliche Nähe sinnvoll, deshalb übernehme ich solche Aufträge nur im Umkreis von rund 100 km um Spangenberg. Gutachten, Forst­einrichtungs­werke und Forschungs­arbeit übernehme ich dort, wo die Aufgabe es erfordert: deutschlandweit und in benachbarten europäischen Ländern.